Einsaat von landwirtschaftlichen Flächen nach Wildschäden

Der Hochsauerlandkreis informiert wie folgt und bittet um Beachtung:

Aus gegebenen Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass Wildschäden auf
landwirtschaftlichen Flächen nie ohne Rücksprache mit den jeweiligen
Landwirten eigenständig zu beheben sind. Die mechanische Bearbeitung
stellt hier kein Problem da. Es kam in der Vergangenheit jedoch dazu,
dass die Einsaat durch den Jagdausübungsberechtigten oder
Begehungsscheininhaber ohne Rücksprache mit den Landwirten erfolgte.
Dies ist insbesondere für Biobetriebe äußerst problematisch, da diese
entsprechend der Richtlinien nur eine bestimmte Saat verwenden dürfen.
Erfolgt die Einsaat mit einem beliebigen Saatgut, kann dies zu
erheblichen Einbußen bei der Ausschüttung der Prämien führen. Auch
sollte bei Flächen in Naturschutzgebieten zuvor Rücksprache mit der
Unteren Naturschutzbehörde gehalten werden.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.