Veranstaltungen der Jagdausübung bis zum 31.01.2021 – Umsetzung der Corona-Schutzverordnung im HSK

Mit der Verlängerung der umfassenden Corona-Schutzmaßnahmen sind Anpassungen im Bereich der Jagd auf Schalenwild vorgenommen worden. Hierdurch soll eine notwendige Bejagungen im Einklang mit den Corona-Schutzmaßnahmen im Januar noch ermöglicht werden.

Der Landesjagdverband NRW informiere dazu am Wochenende wie folgt:

„Neue Coronaschutzverordnung tritt am 11. Januar in Kraft

Düsseldorf/Dortmund, 8. Januar 2021 (MAGS/LJV NRW). Am 7. Januar hat die NRW-Landesregierung die neue Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) verkündet. Sie tritt am 11. Januar 2021 in Kraft und ersetzt dann die derzeitige Coronaschutzverordnung.

Abweichend vom generellen Veranstaltungsverbot sind unter Beachtung aller sonstigen Regelungen dieser neuen Coronaschutzverordnung Veranstaltungen zur Jagdausübung zulässig, wenn die zuständige untere Jagdbehörde feststellt, dass diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation vor dem 31. Januar 2021 dringend erforderlich sind.

Bei den nach dieser Verordnung zulässigen dringend erforderlichen Veranstaltungen zur Jagdausübung darf bezogen auf feste und namentlich dokumentierte Gruppen von jeweils höchstens fünf Personen innerhalb der Gesamtgruppe der Teilnehmer der Mindestabstand unterschritten werden.

Die einfache Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer ist sicherzustellen.

Der Landesjagdverband ruft seine Mitglieder zur penibelsten Einhaltung sämtlicher Coronaschutzmaßgaben auf. Darüber hinaus muss immer auch geprüft werden, inwieweit bestimmte Situationen Anlass zu Diffamierungen durch Jagdgegner bieten könnten, wie sie in jüngster Vergangenheit leider vorgekommen sind (siehe Rheinisch-Westfälischer Jäger 1/21, Seite 19).

Alle Infos zur Jagd in Zeiten von Corona hat der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen auf seiner Homepage www.ljv-nrw.de in einer Sonderseite zusammengefasst. Über weitere Erläuterungen der neuen Coronaschutzverordnung, die das NRW-Umweltministerium ggf. noch erlassen wird, informiert der Landesjagdverband seine Mitglieder umgehend.“

Mit Schreiben vom 12.01.21 hat die Untere Jagdbehörde die Hegeringsleitungen im Hochsauerlandkreis informiert, dass im Hochsauerlandkreis die Reduktion der Wildschweinpopulation vor dem 31. Januar 2021 dringend erforderlich ist und in sofern die Voraussetzungen für eine Bejagung gemäß der Landesverordnungen geschaffen:

Veranstaltungen der Jagdausübung bis zum 31.01.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie darüber informieren, dass die untere Jagdbehörde des
Hochsauerlandkreises festgestellt hat, dass Veranstaltungen der
Jagdausübung zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur
Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation vom
12.01.2021 bis zum 31.01.2021 dringend erforderlich ist.

Veranstaltungen der Jagdausübung unterliegen jedoch weiterhin streng
den übrigen Vorgaben der geltenden Coronaschutz-VO. Insbesondere
verweise ich auf die Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln.

Ferner sind mindestens 48 Stunden vor einer solchen Veranstaltung
folgende Stellen bezüglich des Zeitraums, des Jagdbezirkes und der
Teilnehmeranzahl schriftlich zu informieren:
– untere Jagdbehörde des Hochsauerlandkreises
– die zuständige örtliche Ordnungsbehörde
– die zuständige Polizeiwache

Änderungen der o.g. Feststellung aufgrund eines Anstieges der
7-Tage-Inzidenz behalte ich mir vor.“

Veranstaltung zur Jagdausübung sind daher unter strenger Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen sowie der entsprechenden Anmeldungen bis zum Ende des Januar möglich.

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Umweltministerium erläutert neue Coronaschutzverordnung vom 16. Dezember

Düsseldorf/Dortmund, 18. Dezember 2020 (MULNV/LJV NRW). Mit Bezug auf die jüngste Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) hat das NRW-Umweltministerium heute weitere Maßgaben zur Jagd unter Corona-Bedingungen erlassen.

Aufgrund der Coronaschutzverordnung in der Fassung vom 16.12.2020 ist die Durchführung aller Gesellschaftsjagden (Veranstaltungen zur Jagdausübung) bis einschließlich zum 10. Januar 2021 nicht mehr zulässig. Dies betrifft auch die Bejagung von Schalenwild.

Für den Zeitraum bis 10. Januar 2021 ist die Jagdausübung im folgenden Umfang zulässig:

Einzeljagd – ja.

Jagd in Begleitung – ja, mit Auflagen: Mit Personen aus dem eigenen oder einem weiteren Hausstand, jedoch maximal 4 Personen, da Gesellschaftsjagden nicht zulässig sind.

Gesellschaftsjagd – generell nein

Gemeinschaftsansitz (auch mit Anrühren)  – ja, mit Auflagen: sofern die Jäger sich telefonisch oder per Messenger abstimmen, einzeln anfahren und einzeln ansitzen. Wild anrühren, bergen, versorgen und abtransportieren sowie persönliche Treffen nach der Jagd ist nur mit Personen aus dem eigenen oder einem weiteren Hausstand, jedoch maximal 4 Personen, zulässig. Dabei darf es keine wechselnden Gruppenkonstellationen geben. Es muss sich wirklich insgesamt praktisch um eine gleichzeitige Einzeljagd handeln.

Bitte tragen Sie durch Beachtung der jetzt bis zum 10.01.2021 geltenden strikten Begrenzungen mit zu einer Eindämmung des aktuell sehr kritischen Infektionsgeschehen bei. Hier können und sollten gerade Jägerinnen und Jäger in unserer Gesellschaft auch eine Vorbildfunktion übernehmen.

Das NRW-Umweltministerium weist zudem darauf hin, dass Verstöße gegen die o.g. Personenbegrenzungen unmittelbar bußgeldpflichtig sind!

Die Bejagungsmöglichkeiten nach dem 10. Januar 2021 werden von der Entwicklung der Coronapandemie abhängen. 

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Schießstand gegenwärtig geschlossen

Aufgrund der verschärften Corona-Schutzregeln ist der Schießstand zunächst bis zum 10. Januar 2021 geschlossen. Ob und in welchem Rahmen die Nutzung nach diesem Datum möglich ist wird sich entsprechend der dann geltenden Bestimmungen ergeben.

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Schießstand nur eingeschränkt geöffnet

Entsprechend der gegenwärtigen Regelungen zur Kontaktreduzierung ist der Schießstand des Hegerings Sundern nur noch eingeschränkt für jagdlich notwendige Zwecke geöffnet. Die Bedingungen sind

  • Öffnung nur für Jäger (Jagdschein und LJV-Mitgliedskarte sind vorzulegen)

Möglich sind

  • Probeschuss
  • Waffe einschießen
  • Erwerb des Schießnachweis
  • Jagdschule

Der Schießstand kann an Werk- und Samstagen für obige Zwecke stundenweise gebucht werden. Terminanfrage richten Sie bitte telefonisch an Schießstandleiter Werner Humpert unter 0171/4759104.

Die Nutzung des Schießstandes ist auch an den den öffentlichen Terminen ausschließlich für die o.g. Zwecke möglich.

Auf dem gesamten Gelände sind die aktuellen Abstands- und Versammlungsvorgaben zu beachten. In den Räumen dürfen sich dem entsprechend maximal zwei Personen aufhalten.

Halten Sie unbedingt die Sicherheitsabstände auf dem gesamten Gelände ein und befolgen Sie die Anweisungen des Schießstand-Personals.

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LJV-Mitgliederversammlung am 30. Oktober abgesagt

Sicherer Termin online im ersten Quartal 2021

Dortmund, 15. Oktober 2020 (LJV NRW). Die Mitgliederversammlung des Landesjagdverbandes am 30. Oktober in Bielefeld ist wegen der erneut verschärften Covid 19-Pandemie abgesagt worden und wird in digitaler Form Anfang 2021 nachgeholt.

„Angesichts der wieder enorm gestiegenen Risiken erschien uns aus Gründen des Gesundheitsschutzes nur diese Entscheidung verantwortbar“, erläuterte LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg den entsprechenden Beschluss, den das LJV- Präsidium in einer Telefonkonferenz am Mittwochnachmittag (14. Oktober) gefasst hat. 

Die Versammlung mit der Wahl des neuen Präsidiums und dem Beschluss zur Einführung des Jagdbeitrages soll so schnell wie möglich im ersten Quartal 2021 nachgeholt werden. „Damit wir coronabedingt nicht ein weiteres Mal verschieben müssen, haben wir uns für eine Online-Durchführung im Februar oder März 2021 entschieden. Nur so können wir garantieren, dass die bereits zweimal verschobene Versammlung dann tatsächlich stattfinden kann“, sagte Müller-Schallenberg. Mit dem Termin Anfang 2021 bleiben die Wahrung der Einladungsfrist und die Organisation der rechtssicheren Abwicklung der Versammlung gewährleistet, „vor allem aber auch die gründliche und zuverlässige Information der Mitglieder über die Vorbereitung und den Ablauf der Versammlung in digitaler Form“, so Müller-Schallenberg, der wie das gesamte LJV-Präsidium bis zur Neuwahl im Amt bleibt.

Der Landesjagdverband hat bereits mit der Vorbereitung der Online-Mitgliederversammlung begonnen und dazu Gespräche mit professionellen Dienstleistern aufgenommen. Bereits seit Monaten finden vergleichbare Zusammenkünfte online statt, etwa in Hauptversammlungen mit den Eigentümer-Beschlussfassungen großer Aktiengesellschaften. Zudem wäre bei Vertagung bis zur regulären Mitgliederversammlung des Landesjagdverbandes im Frühjahr oder Sommer nächsten Jahres aus heutiger Sicht eine Präsenzveranstaltung selbst zu diesem fernen Zeitpunkt nach den derzeitigen Erfahrungen mit der Pandemie keineswegs sicher möglich.

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Erster ASP-Fall in Deutschland bestätigt

Berlin, 10. September 2020 (DJV). DJV und LJV Brandenburg fordern Behörden zur Zusammenarbeit mit Jägern auf. Jäger, Landwirte und Förster sollen jeden Wildschwein-Kadaver umgehend melden – etwa über Tierfund-Kataster-App. Verdächtige Tiere sollten nicht angefasst werden – es droht eine Verschleppung des Virus.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat heute morgen den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg bestätigt. Der stark verweste Kadaver eines Wildschweins wurde wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neiße-Kreis gefunden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Brandenburg (LJV) rufen die zuständige Veterinärbehörde auf, mit Landwirten und Jägern vor Ort die Strategie zur Eindämmung transparent zu erarbeiten und umzusetzen. „Es geht jetzt darum, ohne Hektik jeden Fundort zügig zu isolieren und damit eine weitere Ausbreitung zu verhindern“, sagte DJV-Präsident Dr. Volker Böhning. „Die Jäger vor Ort haben die beste Orts- und Fachkenntnis und sind bereit, sich einzubringen“, ergänzte LJV-Präsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff. DJV und FLI haben gemeinsam einen Maßnahmenkatalog entwickelt. Die Behörden müssten jetzt Maßnahmen aus diesem Werkzeugkasten intelligent kombinieren, so Dr. Böhning.

Jäger, Landwirte, Förster und Erholungssuchende ruft der DJV zu erhöhter Aufmerksamkeit auf: Wildschweinkadaver sollten in jedem Fall dem zuständigen Veterinäramt oder über den Notruf gemeldet werden. Tote Wildschweine, die über die App des Tierfund-Katasters (www.tierfund-kataster.de) gemeldet werden, erreichen direkt das FLI und gehen von dort an das zuständige Veterinäramt. Kadaver sollten keinesfalls angefasst, sondern lediglich gesichert werden: Das ASP-Virus überlebt selbst im Schlamm eines Radkastens über 100 Tage – das Verbreitungsrisiko ist entsprechend groß. Ein Transport ist nur in dichten Spezialbehältern sicher. Kleidung, Schuhe und weitere Gegenstände sollten nach Kontakt mit verdächtigen Kadavern desinfiziert werden. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Infizierte Haus- und Wildschweine sterben innerhalb weniger Tage.

Der DJV hat wichtige Fragen zur Afrikanischen Schweinepest in einem Papier beantwortet und eine Broschüre zum Thema veröffentlicht. Laufend aktualisierte Infos gibt es im

Internet unter www.jagdverband.de/asp.

Ministerin Ursula Heinen-Esser: „Nordrhein-Westfalen ist gut vorbereitet.“

Düsseldorf, 10. September 2020 (MULNV).  In Brandenburg wurde ein verendetes Wildschwein in einer ersten Untersuchung positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet. Inzwischen wurde das virologische Ergebnis durch das Friedrich-Löffler-Institut des Bundes bestätigt. Damit ist der erste Ausbruch der ASP bei einem Wildschwein in Deutschland amtlich festgestellt. Vor diesem Hintergrund ruft Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die breite Öffentlichkeit erneut dazu auf, im Zusammenhang mit der ASP weiterhin extrem umsichtig und vorsorgend zu agieren.

„Für den Fall, dass sich die ASP weiter nach Westen ausweiten sollte, ist Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt und sofort einsatzfähig. Insgesamt wurden in den zurückliegenden Monaten in Nordrhein-Westfalen und koordiniert in der gesamten Bundesrepublik eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um einem drohenden Ausbruch der Tierseuche zu begegnen. Unter anderem wurden Krisenübungen durchgeführt, um im Falle eines Ausbruchs im Wildschweinbestand vorbereitet zu sein. Seit Monaten tagt unter Koordination des Ministeriums eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe“, sagte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. 

Tierseuche für Menschen ungefährlich

Die Tierseuche ist für den Menschen ungefährlich, für infizierte Wildschweine liegt die Sterblichkeitsrate jedoch bei nahezu 100 Prozent. Für den Fall eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand setzt Nordrhein-Westfalen auf die speziell zur ASP-Bekämpfung gegründete Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG). Diese kann für eine effektive Bekämpfung innerhalb der sogenannten Kernzone von den zuständigen Kreisordnungsbehörden als externer Dienstleister zur Durchführung von dort erforderlichen Maßnahmen hinzugezogen werden. Unter anderem sorgt sie durch regelmäßige Übungen und Schulungen dafür, dass das im Ernstfall einzusetzende Fachpersonal umfassend auf einen Einsatz der ASP-Bekämpfung beim Wildschwein vorbereitet ist.

Biosicherheit in Schweine haltenden Betrieben strikt einhalten

„In Schweine haltenden Betrieben müssen Biosicherheitsmaßnahmen weiterhin strikt eingehalten werden, um unsere Hausschweinebestände vor einem Eintrag der Wildschweinepest zu schützen“, so Heinen-Esser. Aufgefundene Wildschweinekadaver, aber auch im Rahmen der Jagd erlegte Tiere werden in Nordrhein-Westfalen bereits seit langem standardmäßig auf ASP untersucht, um rechtzeitige Informationen über ein Auftreten der Seuche zu erlangen. Seit Mai 2020 wird es zudem Betrieben ermöglicht, gehaltene Schweine zu untersuchen und durch eine nachgewiesene Kontrolle der Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen einen ASP-freien Status zu erlangen. Ministerin Heinen-Esser rief die Betriebe dazu auf, von dieser Möglichkeit rege Gebrauch machen. Regelmäßige Gespräche mit den Vertretern der Landwirtschaft sichern eine intensive Vorbereitung auf mögliche Seuchenausbrüche in Nordrhein-Westfalen.

Erhöhte Achtsamkeit für Reisende

„Das richtige Verhalten der Menschen kann die Ausbreitung der ASP verhindern. So kann der Erreger über Kleidung, Autoreifen oder Nahrungsmittel übertragen werden. Der Verzehr von Schweinefleisch ist absolut unbedenklich. Ein achtlos entsorgtes Wurstbrot kann hingegen für Tiere zum Problem werden“, so Heinen-Esser. In nicht erhitzten Fleisch- und Wurstwaren kann der Erreger für Tiere monatelang infektiös bleiben. Gerade auf Rastplätzen entlang der Reiserouten zwischen Ost und West ist daher erhöhte Sorgfalt beim Umgang mit Lebensmitteln angezeigt. Straßen- und Autobahnmeistereien sind angehalten, weiterhin konsequent Zäune und Mülleimer zu kontrollieren, auf Wühlspuren von Wildscheinen achten und erforderliche Sicherungsmaßnahmen durchführen.

Keine Jagdreisen in potenziell betroffene Gebiete

Ministerin Heinen-Esser appelliert insbesondere auch an Jägerinnen und Jäger, von Jagdreisen in potenziell betroffene Gebiete abzusehen, um die ASP nicht auf diesem Wege zu verschleppen. Zugleich ist es erforderlich, die Wildschwein-Bejagung hierzulande weiterhin intensiv zu betreiben. „Die Jagdstrecke bei Schwarzwild in Nordrhein-Westfalen wurde erfreulicherweise deutlich intensiviert. Hier dürfen wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, um zu große Wildschweinepopulationen zu verhindern“, so Heinen-Esser. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt als Anreiz für die Jägerinnen und Jäger auch in diesem Jahr die Kosten für die Trichinen-Untersuchungen.

Wildschweinen-Funde melden

Wichtig ist, Funde von toten Wildschweinen unmittelbar unter der Telefonnummer 0201/714488 oder per Mail an nbz@lanuv.nrw.de <mailto:nbz@lanuv.nrw.de>  der Bereitschaftszentrale des Landesumweltamtes zu melden. Die Zentrale kümmert sich in Abstimmung mit den Kommunen um die schnelle Sicherung und Untersuchung des aufgefundenen Wildschweins.

Weitere Informationen auf den Seiten des Landwirtschaftsministeriums und des Landesumweltamtes:

https://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/tierhaltung-und-tierschutz/tiergesundheit/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/

https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/

Landesjagdverband NRW ruft zur Unterstützung auf

Dortmund, 10. September 2020 (LJV NRW). Nach Bestätigung des ersten ASP-Falls in Brandenburg am heutigen Tag ruft der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen seine Mitglieder zu besonder Aufmerksamkeit und zur weiteren intensiven Wildschweinjagd auf.

Bereits in den Vorjahren hatten die nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger mit Blick auf die aus Osteuropa immer näher rückende Afrikanische Schweinepest (ASP) dem Schwarwild intensivst nachgestellt und dabei die höchsten Jagdstrecken in der Geschichte unseres Bundeslandes erzielt. Auch das jüngst abgelaufene Jagdjahr 2019/2020 wird mit einer sehr guten Wildschweinstrecke abschließen. Dies belegt eindrücklich das bestehende hohe Engagement der Jäger in NRW. Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg appellierte an die Mitglieder seines Verbandes, in diesem Einsatz für die Gesellschaft nicht nachzulassen. Niedrige Populationsdichten werden als ein zentraler Schlüssel für die Eindämmung der ASP angesehen.

Wildschweinfleisch ist von höchster Qualität und extrem lecker. „Jeder Verbraucher kann uns jetzt helfen, indem möglichst viel Wildfleisch aus der Region verzehrt wird. Denn Jäger müssen aktuell viele Wildschweine erlegen und sind dabei auf ständigen Wildfleischabsatz angewiesen,“ so Müller-Schallenberg.

An die Jägerinnen und Jäger appelliert Müller-Schallenberg weiter, bei Jagdreisen die bekannten ASP-Gebiete zu meiden. Dass Totfunde immer und umgehend den zuständigen Behörden gemeldet werden, sei ohnehin in der jetzigen Lage selbstverständlich.

Landesjagdverband und NRW-Umweltministerium arbeiten in der ASP-Prävention eng zusammen. So sind Experten des Landesjagdverbandes auch in der ASP-Arbeitsgruppe vertreten. Auch an der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG) in Nordrhein-Westfalen ist der Landesjagdverband beteiligt.

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Informationstreffen für neuen Jägerkurs am 31.8.

Am 31.08.2020 findet um 19.00 Uhr ein unverbindlicher Informationsabend zum Vorbereitungslehrgang auf die Jägerprüfung am Schießstand in Sundern, Schwemker Ring, statt. Alle Interessierten sind herzlichst eingeladen. Zur Sicherstellung der Hygienevorschriften bringen Sie bitte einen Mund-Nasenschutz mit.
– Jagdschule Röhrtal im Hegering Sundern –

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Hinweise und Empfehlungen für die Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen

Düsseldorf/Dortmund, 11. August 2020, (MULNV, LJV NRW). Zur Vorbereitung der herbstlichen Gesellschaftsjagden in Zeiten von Corona haben NRW-Umweltministerium und Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen gemeinsame Empfehlungen ausgearbeitet.

Die Empfehlungen sind auf der Web-Seite des Landesjagdverbandes einzusehen. Für den „Offline-Gebrauch“ kann auch die pdf-Version genutzt werden, in der gleich auch ein Muster für einen Anwesenheitsnachweis für die Kontaktverfolgung enthalten ist.

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