Fahrt zur Jagd & Hund

Am Mittwoch 29.1.2020 bietet der Hegering wieder die Gelegenheit zu einer gemeinsamen Busfahrt zur Messe Jagd & Hund in Dortmund, die wiederum anlässlich des Auftritts des Bläsercorps Endorf-Stockum auf der Messe angeboten wird.

Da der Auftritt des Bläsercorps auf der großen Aktionsbühne in Halle 4 bereits um 10.30 Uhr ist erfolgt die Anreise etwas früher wie sonst üblich.

Die Abfahrt ist um 8.15 Uhr ab Endorf (ehem. Busunternehmer Schade). Weitere Haltestellen sind in Sundern „Die Fabrik“, Rathaus und Stadtkrug. Die Rückfahrt ab Dortmund startet um 17.00 Uhr. Der Fahrtbeitrag liegt bei 10 EUR pro Person.

Anmeldungen bitte an an Rudolf Wengeler, Tel. 02933-7411.

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Schulung zur kundigen Person

Der Hegering Sundern bietet wieder eine Schulung zur kundigen Person nach dem EU Lebensmittelrecht an. Die Schulung findet am 29.01.2020 ab 19 Uhr im Sunderlandhotel statt, der Unkostenbeitrag beträgt 25 EUR pro Person. Interessenten melde sich bitte bei Werner Humpert oder Claus-Jürgen Honigmann an.

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Umstrittene Waffengesetzänderung tritt in Kraft

Bundesrat hat Reform zugestimmt. Verbände und Sicherheitsbehörden kritisieren Bürokratie. Für Jäger gibt es unter anderem neue Regeln für Schalldämpfer und Nachtzieltechnik.

20. Dezember 2019 (DJV) Berlin

Der Bundesrat hat heute der umstrittenen Änderung des Waffengesetzes zugestimmt. Damit hat das Gesetz die letzte Hürde genommen und wird voraussichtlich Anfang 2020 in Kraft treten. Es ist vor allem umstritten, weil es einen erheblichen bürokratischen Aufwand verursacht und weit über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinausgeht. Der Deutsche Jagdverband (DJV) sowie Verbände der Sportschützen und der zivilen Waffenbranche, zusammengeschlossen im Forum Waffenrecht, kritisieren das Gesetz, obwohl weitere geplante Beschränkungen noch abgewendet werden konnten. Vertreter von Sicherheitsbehörden sehen große Schwierigkeiten in der Umsetzung, aber kaum einen Zugewinn für die öffentliche Sicherheit. 

Für Jäger enthält das Gesetz unter anderem Regelungen zum Schalldämpfer und zur Nachtzieltechnik. Der DJV hat die wichtigsten Änderungen zusammengestellt:

  • Jäger dürfen Schalldämpfer für Langwaffen künftig allein auf Jagdschein und ohne Voreintrag erwerben. Der Schalldämpfer muss dann bei der Waffenbehörde angemeldet werden. Es dürfen jedoch nur Schalldämpfer für Waffen für Zentralfeuermunition verwendet werden, nicht für Randfeuerpatronen.
  • Bei der Prüfung der Zuverlässigkeit wird auch eine Abfrage beim Verfassungsschutz durchgeführt.
  • In besonders begründeten Fällen darf die Waffenbehörde das persönliche Erscheinen anordnen.
  • Neuregelung der Anzeigepflichten beim Erwerb und Überlassen von Waffen.
  • Der Kreis der erlaubnispflichtigen „wesentlichen Teile“ wird erweitert.
  • Magazine für mehr als 20 Schuss (Kurzwaffen) und mehr als zehn Schuss (Langwaffen) werden verboten.
  • Jäger dürfen künftig Nachtsichttechnik auch in Verbindung mit der Waffe nutzen. Die jagdrechtlichen Verbote hierzu bleiben aber bestehen. Ausnahmen hierzu gibt es bislang nur in Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen. Infrarotaufheller sind nach wie vor verboten.
  • Die Länder und Kommunen können verstärkt sogenannte „Waffenverbotszonen“ ausweisen. Für Jäger sind jedoch Ausnahmen vorgesehen.

Detaillierte Erläuterungen hat der DJV in einem separaten Papier zusammengestellt.

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Weihnachtsgrüße

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden des Hegerings Sundern eine geruhsame Weihnachtszeit, einen entspannten Übergang in das neue Jahr und im kommend Jahr viel Waidmannsheil.

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Afrikanische Schweinepest nähert sich Deutschland aus dem Osten

Afrikanische Schweinepest nähert sich Deutschland aus dem Osten

Berlin, 19. November 2019 (DJV). Rund 80 Kilometer entfernt von Brandenburg haben polnische Behörden bei zwei Wildschweinen erstmals das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Der nächstgelegene ASP-Fall liegt 300 Kilometer weiter östlich. Der Deutsche Jagdverband (DJV) bittet schwerpunktmäßig Jäger, Förster und Landwirte, verstärkt auf verdächtige Wildschweinkadaver zu achten. Dies gilt insbesondere für grenznahe Regionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Wegen des hohen Verbreitungsrisikos der Krankheit sollten Menschen tot aufgefundene Tiere nicht anfassen und auf keinen Fall eigenhändig transportieren. Experten bergen im Ernstfall verdächtige Tierkadaver in speziellen, dichten Behältnissen. Die Tiere werden anschließend verbrannt.

Das Virus ist für den Menschen ungefährlich, tötet allerdings die meisten infizierten Haus- und Wildschweine in kürzester Zeit. Die Früherkennung eines möglichen Ausbruchs der ASP ist besonders wichtig, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. In Zusammenarbeit mit dem Friedlich-Loeffler-Institut hat der DJV deshalb das Tierfund-Kataster (www.tierfund-kataster.de) ausgebaut: Eingetragene Daten zu toten Wildschweinen werden automatisch an das zuständigen Veterinäramt weitergeleitet. So können Behörden im Ernstfall schnell Maßnahmen einleiten.

Verantwortlich für die schnelle Verbreitung der Tierkrankheit über hunderte von Kilometern ist der Mensch. Das Virus überlebt im Schlamm von Radkästen bis zu 100 Tage, ebenso in geräucherter Ware wie Salami und Schinken. Der DJV ruft Reisende dazu auf, keine Wurst- und Fleischwaren oder Hundefutter aus Risikogebieten nach Deutschland einzuführen. Jäger, insbesondere Schweinehalter, sollten auf Jagdreisen in betroffene Gebiete verzichten.

Infizierte Tiere zeigen sehr schwere Symptome wie Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemprobleme. Männliche und weibliche Tiere jeden Alters sind gleichermaßen betroffen. Durchfall und Blutungen an Nase und Haut können ebenfalls auftreten. Erkrankte Tiere zeigen mitunter eine verringerte Fluchtbereitschaft. Jäger sollten beim Ausnehmen von Wildscheinen auf vergrößerte, „blutige“ Lymphknoten achten, ebenso auf eine vergrößerte Milz sowie feine, punkt- oder flächenförmige Blutungen in den Organen, der Haut oder Unterhaut.

Weitere Infos:

Frage-Antwort-Papier zur ASP:

http://bit.ly/ASP-Frage-Antwort-Papier

Übersicht der Amtstierärzte auf Kreisebene:

http://bit.ly/Amtstieraerzte

Polnische Veterinärbehörde:

http://bit.ly/Veterinaerbehoerde

Landesjagdverband ruft zur intensiven Schwarzwildjagd auf

Dortmund, 22. November 2019 (LJV). Angesichts der aktuellen Gefährdungslage wiederholt der Landesjagdverband seinen Appell an alle nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger, die derzeitige Jagdsaison intensiv zur Schwarzwildbejagung zu nutzen und im Rahmen des in diesem Jahr neu geschaffenen Rechtsrahmens unter selbstverständlicher Beachtung der Grundsätze der Waidgerechtigkeit alles zu unternehmen, um die Wildschweinbestände weiter zu reduzieren.

Land NRW übernimmt auch 2020 die Kosten für Trichinenuntersuchung

Düsseldorf/Dortmund, 22. November 2019 (MULNV/LJV). Auch im Jahr 2020 übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen die bei den zuständigen Kreisen und kreisfreien Städten anfallenden Verwaltungsgebühren für die Trichinenuntersuchung bei in NRW erlegtem Schwarzwild, sofern es nicht in Wildzerlegebetrieben auf Trichinen untersucht wird. Das NRW-Umweltministerium hat dies per Erlass am 14. November 2019 mitgeteilt. Begründet wird die Fortführung der Kostenübernahme mit übergeordneten Gründen der ASP-Prophylaxe.

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